aktivhand-heart-oumenusearch
Dieses Video teilen:
Spenden Ziel: CHF 16'500
CHF 7300.0

Spende Jetzt

Willkommen bei born2bewild!

Orang-Utans gehören in die Wildnis! Tagtäglich schwindet jedoch ihr Lebensraum – der Regenwald auf Borneo. Palmölplantagen, Holzschlag und Wilderei gefährden das Überleben der letzten sanften Waldmenschen. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Die Borneo Orangutan Survival Foundation (BOSF) setzt sich erfolgreich für die Orang-Utans ein – und das seit 25 Jahren!

Mit Tastatur, Fotoapparat und Kamera kämpfe auch ich für das Überleben der Borneo Orang-Utans. Während vier Monaten berichte ich auf dieser Seite direkt aus dem Hauptsitz und den Rettungsstationen der BOSF über die Erfolge und Glücksmomente ihrer Arbeit, aber auch die täglichen Herausforderungen und Rückschläge. Gleichzeitig starte ich diese Crowd-Funding Kampagne, um Spenden für die Auswilderung geretteter und rehabilitierter Orang-Utans zu sammeln. Mein Ziel ist es, Geld für 33 Transponder zu je 500 Franken zusammen zu kriegen. Hoffentlich auch mit deiner Unterstützung!

Warum der Orang-Utan-Schutz meine Herzensangelegenheit ist und deine Unterstützung benötigt, erfährst du auf dieser Seite.

Video Archiv

Fünf Fakten über Orang-Utans

Grossstadtdschungel von Bogor

Herzlich Willkommen!

Akut vom Aussterben bedroht

Die Zahl wild lebender Orang-Utans ist im vergangenen Jahrhundert um 90 Prozent gesunken! Seit letztem Jahr werden die Borneo Orang-Utans auf der Roten Liste der gefährdeten Arten als «unmittelbar vom Aussterben bedroht» geführt. Noch hangeln sich die roten Menschenaffen im tropischen Dickicht von Baum zu Baum. Doch fressen sich Holz- und Palmölindustrie weiterhin satt an ihrer Heimat. Nicht einmal die wenigen Schutzgebiete, die den Orang-Utans bleiben, werden von der Zerstörung verschont.

Bald obdachlos

Tropische Regenwälder soweit das Auge reicht: Borneos Urwälder gehören zu den artenreichsten unserer Erde. Hier sind rund zehn Prozent aller an Land lebenden Pflanzen und Tierarten beheimatet. Die schlechte Nachricht: Dieses Paradies wurde in den letzten Jahrzehnten in einem rasanten Tempo zerstört. Pro Minute verliert Borneo eine Regenwaldfläche von der Grösse zweier Fussballfelder. Im Jahr entspricht das in etwa der Grösse der halben Schweiz. Systematische Brandrodung und die damit einhergehenden, unkontrollierten Busch- und Torfbrände tragen jedes Jahr aufs Neue ihren Teil dazu bei. Mit dem Regenwald fallen auch seine Bewohner den Kettensägen und den Feuern zum Opfer. Die wenigen noch lebenden Orang-Utans haben bald kein Zuhause mehr.

Regenwaldkiller Palmöl

Der grösste Regenwaldkiller sind Ölpalmplantagen. Um Platz für riesige Monokulturen zu schaffen, wird tagtäglich Regenwald vernichtet. Ob in Crémes oder Shampoos, Schokolade oder Glacé, in Waschmitteln oder Chips – in jedem zweiten Supermarktprodukt steckt Palmöl. Auch dein Konsumverhalten spielt deshalb eine Rolle! Zugegeben – verantwortungsvolles Einkaufen ist nicht ganz leicht. Die Ölfrucht, die auf Kosten des Regenwalds vor allem in Indonesien und Malaysia angepflanzt wird, versteckt sich oft hinter Begriffen wie «pflanzliche Fette» oder «Palmitic Acid». Seit letztem Jahr muss Palmöl aber auch in der Schweiz deklariert werden. Wenn du also die Verpackungsaufdrucke liest und die versteckten Hinweise erkennst, kannst auch du einen Beitrag zum Regenwald-, Arten- und Klimaschutz leisten.

Die Organisation

Mit meiner Kampagne unterstütze ich die Borneo Orangutan Survival Association Schweiz, die sich seit Jahren der oben beschrieben Problematik widmet und der BOSF in Indonesien zuarbeitet. Das Ziel beider Organisation ist der Schutz und der Erhalt der Orang-Utans und ihres Lebensraumes in Borneo. Dort betreibt die BOSF zu diesem Zweck das weltweit grösste Primatenschutzprogramm. In zwei Auffangstationen finden verwaiste, verwundete, und illegal als Haustiere gehaltene Orang-Utans Zuflucht. Jahrelang werden sie rehabilitiert und auf die Freiheit vorbereitet, bevor sie wieder auswildert werden.

Dass die BOSF ihr eigenes Schutzprogramm unterhält und dabei den kompletten Zyklus (von der Rettung bis zur Auswilderung) abdeckt, überzeugt mich genauso wie ihr ganzheitlicher Ansatz: Mit den dörflichen Gemeinschaften nahe der Schutzgebiete führt die BOSF Projekte zur nachhaltigen und umweltverträglichen Einkommensgenerierung durch oder unterstützt Vorhaben im Gesundheits- und Bildungsbereich.

Die BOSF leistet Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit, unterstützt die Rückführung von ins Ausland verschleppten Orang-Utans und verwaltet und überwacht mehrere Schutzgebiete, die sie für Auswilderungen nutzt oder wo sie Aufforstung betreibt. Hierzu zählt auch das Mawas Gebiet, das eine der grössten wilden Orang-Utan Populationen (mit etwa 3000 Tieren) beheimatet.

Vor Ort beschäftigt die BOSF über 400 Mitarbeitende. Sie ist damit zu einem wichtigen Arbeitgeber in der Region geworden und bietet der Bevölkerung eine Alternative zur Anstellung auf einer Ölpalmplantage – und damit eine Alternative zum Raubbau an der Natur.

Die BOSF heute: Zahlen und Fakten

Bis heute rettete die BOSF knapp 2000 Orang-Utans aus sehr prekären Situationen. Wenn möglich werden die Tiere direkt umgesiedelt. Viele müssen jedoch gesund gepflegt und auf ein Leben in Freiheit vorbereitet werden. Im Schnitt dauert es sieben Jahre, bis die Orang-Utans im Waldkindergarten und der Waldschule alle Fähigkeiten erworben haben, die sie sonst von ihren Müttern lernen würden und die sie für ein Überleben in freier Wildbahn brauchen.

Aktuell befinden sich über 750 Orang-Utans in den beiden Rettungsstationen. Hunderte Orang-Utans konnten bereits in geschützte Waldgebiete ausgewildert werden und hunderte werden noch folgen. Lange Zeit war der Mangel an geeigneten Auswilderungsgebieten der Grund, wieso rehabilitierte Tiere nicht in die Freiheit entlassen werden konnten. Dann konnte die BOSF langfristige Nutzungsrechte für zwei unberührte Regenwaldgebiete (Bukit Batikap in Zentral-Kalimantan und Kehje Sewen in Ost-Kalimantan) erwerben. Aktuell nutzt die BOSF ein weiteres Waldgebiet (den BBBR Nationalpark) für Auswilderungen in Zentral-Kalimantan.

Seit 2012 - und insbesondere in diesem Jahr - liegt der Fokus der BOS Aktivitäten wieder auf den Auswilderungen. In den letzten 4 Jahren wurden knapp 250 Orang-Utans in die Freiheit entlassen; 100 Auswilderungen sind allein für 2017 geplant.

Mehr erfahren »

Zurück in die Freiheit

Klappe auf, Affe raus? So einfach ist es leider nicht. Zunächst müssen die Orang-Utans die Freiheit „üben“ - auf künstlich angelegten oder natürlichen Flussinseln, nahe oder innerhalb der BOSF Rettungsstationen. Dort werden sie erstmals sich selbst überlassen, regelmässig überwacht und nur noch zweimal täglich zugefüttert.

Erst wenn Sie sich die Orang-Utans auf den Übungsinseln bewährt haben und geeignete Auswilderungsgebiete zur Verfügung stehen, kann die Auswilderung stattfinden. Diese orientiert sich an internationalen Artenschutzrichtlinien und erfolgt unter strenger veterinärmedizinischer Kontrolle. Die Orang-Utans werden betäubt und von der Station mit einem Fahrzeug, per Boot und/oder Helikopter in die entlegenen Auswilderungsgebiete gebracht. Zu guter Letzt geht es nur noch zu Fuss weiter.

Oberstes Gebot ist, den Stress für die Orang-Utans so gering wie möglich zu halten und zu verhindern, dass sich die Tiere verletzen oder krank werden. Bei den Auswilderungen arbeiten BOSF Mitarbeiter, Tierärzte, Primatologen und Biologen eng miteinander zusammen.

Im Anschluss an die tatsächliche Auswilderung findet das so genannte Post-Release Monitoring statt. Implantate erlauben es, die Orang-Utans per Radio-Antenne zu orten und v.a. in den ersten Wochen nach der Auswilderung intensiv zu überwachen. Bis zu drei Jahre kontrolliert und studiert das BOSF Feldteam gemeinsam mit Wissenschaftlern das Wohlergehen und das Verhalten der ausgewilderten Tiere.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden für zukünftige Auswilderungen genutzt. Ausserdem gilt: Nur wer weiss, welche Tiere die besten Überlebenschancen haben, kann eine optimale Vorbereitung auf die Auswilderung leisten. Zu guter Letzt kontrolliert das Post-Release Monitoring nicht nur das Wohlbefinden der ausgewilderten Tiere, sondern auch die Auswilderungsgebiete selbst - wie hier den Wald von Bukit Batikap. Illegale Aktivitäten werden so eher entdeckt.

Freiheit hat ihren Preis

Die Kosten einer einzigen Auswilderung beziffert die BOSF mit etwa 10 000 Franken. Dieser Betrag beinhaltet die medizinische Vorbereitung des Tieres (u.a. Gesundheitschecks und das Einsetzen der Implantate), die Versorgung der Tiere und des Teams während des oft tagelangen Transportes, die Gehälter der involvierten Tierärzte, Pfleger und Träger, die notwendigen Medikamente (u.a. Betäubungsmittel und Notfallausrüstung), den aufwändigen Transport, usw.

Dieses kostspielige Unterfangen möchte ich mit meiner Crowd-Funding-Kampagne unterstützen. Konkret sammle ich Spendengelder zum Kauf der Implantate bzw. Transponder. Mein Ziel ist es, alle Orang-Utans, die während meines Aufenthaltes in Bogor ausgewildert werden sollen, mit einem funktionierenden Sender auszustatten. Bei 100 geplanten Auswilderungen in diesem Jahr wären das 33 Transponder zu je 500 Franken, d.h. insgesamt 16 500 Franken.

Mehr erfahren »

Meine Tätigkeit in Bogor

Auf dieser Seite werde ich über meine eigene Kampagne und die Arbeit der BOSF berichten. Ausserdem unterstütze ich die BOSF in ihrem Hauptsitz in Bogor in den Bereichen Social-Media-Marketing und im Fundraising. Hierbei werde ich eng mit Paulina, der Leiterin der Abteilung Kommunikation der BOSF, zusammenarbeiten. Aber dazu an dieser Stelle bald mehr…

Gestatten

Ich heisse Nicola, bin 30 Jahre alt und wohne in Zürich. Als Kommunikationsfachmann bewege ich mich seit längerer Zeit im Ökosystem der sozialen Netzwerke. Während vier Monaten will ich euch hier die Arbeit der BOSF näher bringen. Dafür erhalte ich keine Bezahlung. Alle Einnahmen dieser Kampagne kommen BOS zu Gute und sollen v.a. in die geplanten Auswilderungen 2017 fliessen.

Downloads